Wie erkenne ich eine Phishing Betrugs E-Mail?

Wie erkenne ich eine Phishing Betrugs E-Mail?

Was ist Phishing?

Phishing bedeutet, dass Betrüger versuchen, über gefälschte Internetseiten, E-Mail oder Kurznachrichten an Ihre Daten zu gelangen. Zum Beispiel um das Konto zu plündern. Typisch für Phishing ist die Nachahmung des Designs einer vertrauenswürdigen Stelle.

Anbei zeige ich Dir ein reelles Beispiel und die Basis-Merkmale anhand Du eine gefährliche E-Mail erkennen solltest.

 

1. E-Mail der UBS mit der Aufforderung das eigene UBS Konto zu schützen

  1. Auch wenn der Absender @ubs.ch ist, sendet keine Bank E-Mails und schon gar mit einer Aufforderung einen Link zu wählen.
  2. Eigentlich solltet ihr bereits bei der Adresse des Links merken, dass da was nicht stimmt.
  3. Eine Schweizer Firma benutzt Umlaute (ä,ö,ü) und nicht ae, oe, ue.
  4. Und meint ihr nicht, dass eine seriöse E-Mail auch eine Adresse mit Kontaktdaten in der Fusszeile haben müsste?

2. Ich folge dem Link (ich möchte ja mein Konto schützen…) und lande auf diese Seite

  • Seht ihr die rote Warnmeldung im Browser? In der Regel erkennt ein aktueller Browser solche Betrugsversuche.
  • Obwohl das UBS Logo sowohl als Icon wie auch als Grafik zu sehen ist, befinden wir uns nicht auf der UBS Webseite.

Ok, wer jetzt die Kreditkarten Nummer hier eingibt und anschliessend den Prozess mit Weiter bestätigen, ist wirklich selber schuld.

 

  • Interessante Seite mit aktuellen Phishing Meldungen (und Bilder dazu)

https://www.ktipp.ch/service/warnlisten/detail/w/aktuelle-faelle-von-phishing/

  • Melden Sie Phishing E-Mails oder Phishing Webseiten hier:

https://www.antiphishing.ch/de/

  • Und so sieht (siehe unten) die korrekte UBS E-Banking Login Seite aus:

Quelle: Mein PC (Betrugsemail in einer virtuellen Umgebung geöffnet und getestet)

 

Microsoft Office 2019 ab sofort als Kaufversion erhältlich

Microsoft Office 2019 ab sofort als Kaufversion erhältlich

Microsoft Office 2019: Kein Abo-Zwang, keine Anbindung an die Cloud

Per sofort auf https://www.office2019.ch auf Deutsch, Englisch und Französisch ab Lager verfügbar.

 

  • Das neue Office 2019 ist als Kaufprodukt (Box mit Lizenzschlüssel) erhältlich und löst das vor drei Jahren veröffentlichte Office 2016 ab.
  • Alle neuen tollen Features, welche Microsoft in den letzten 2-3 Jahren ausschliesslich in die Abo-Version gesteckt hat, sind nun in den 2019er Versionen enthalten.
  • Das neue Produkt ist in der Windows- und Mac-Variante erhältlich.

Versionen:

  • Office 2019 Home & Business kommt mit Word, Excel, PowerPoint und mit Outlook
  • Office 2019 Home & Student kommt mit Word, Excel, PowerPoint und ohne Outlook

Neue Funktionen (Auszug):

Funktional entspricht Office 2019 im Großen und Ganzen den lokalen Programmen aus Office 365. Hier ein Auszug der wichtigsten neuen Features.

Word

  • Schwarzes Theme
  • Office Sounds
  • Lernwerkzeuge und Audiobeschreibungen
  • Text in Sprache
  • Verbesserte Schwärzungs-Funktion
  • Vereinfachte Zugänglichkeit

Excel

  • Funnel Charts und 2D Maps
  • Neue Excel Funktionen und Konnektoren
  • Excel in PowerBI veröffentlichen
  • PowerPivot Verbesserungen
  • PowerQuery Verbesserungen

PowerPoint

  • Zoomfähigkeit beim Ordnen von Slides
  • Neue Funktion: Morph Transition
  • Einfügen und verwalten von Icons, SVG-Grafiken und 3D-Modellen
  • 4K-Video Export

Outlook

  • Verbesserte Kontakt-Karten
  • Office 365 Gruppen (nur mit Exchange Online)
  • @mentions
  • Fokussierter Posteingang
  • Zusammenfassungs-Karten für Reisen und Übermittlung

 

Wichtige Bemerkung zur Kompatibilität:

Die 2019er Vollversionen sind nur auf Windows 10 (und aufwärts) und den letzten beiden MacOS Betriebsystemen kompatibel!

INDUSTRIE 4.0 einfach erklärt

INDUSTRIE 4.0 einfach erklärt

INDUSTRIE 4.0 einfach erklärt

Kurz zusammengefasst ist die Industriellen (R)Evolution eine intelligente Vernetzung von Maschinen, Standorte und Prozesse entlang der Wertschöpfungskette und sogar des gesamten Produktelebenszyklus durch ICT Unterstützung (Informations- und Kommunikationstechnologie).

Die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft verändert, wie ein Unternehmen zukünftig produziert und arbeitet. Hierzu eine kurze Übersicht der bisherigen industriellen (R)Evolutionen 1.0 bis 4.0 und ein gutes Video zu Industrie 4.0

Übersicht der industriellen (R)Evolutionen 1 bis 4

Industrie 1.0 (Ende 18. Jahrhundert)

  • Erste Massenproduktion mit Maschinen, die z.B. durch Wasser- und Dampfkraft angetrieben wurden und nicht mehr primär durch menschliche Kraft.

Industrie 2.0 (Beginn 20. Jahrhundert)

  • Elektrizität als Antriebskraft für die Massenproduktion.
  • Zudem vereinfachten Telefonate und Telegramme die Kommunikation wodurch Arbeitsprozesse beschleunigt wurden.

Industrie 3.0 (1970er Jahre)

  • Die Automatisierung der Produktion wird unterstützt durch den Einsatz von IT und Elektronik.
  • Der Personal-Computer folgte später für den Einsatz im Büro und zuhause.

Industrie 4.0 (heute)

  • Intelligente Vernetzung von Maschinen, Standorte und Prozesse in der Industrie durch Unterstützung von Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT).
  • Das Internet spielt dabei die zentrale Technologie-Rolle

Ein Video zu Industrie 4.0

Google weiss jetzt auch, was Du im Laden kaufst.

Google weiss jetzt auch, was Du im Laden kaufst.

Google kauft Daten von Mastercard-Kunden

Alle sollte mittlerweile wissen, dass Google Daten seiner Nutzer sammelt und bewertet. Google geht nun jedoch einen Schritt weiter und kauft externe Daten von Mastercard ein. So kann Google auch das Offline Kaufverhalten der Kunden auswerten und an seine Werbekunden weitergeben – ohne das Wissen der Mastercard-Besitzer.

Doch gleich zu Beginn folgende wichtige Information für “uns”:

  • Die “gute” News ist, dass das bisherige Tracking nur US User betrifft
  • Das Tracking kann man über den Menüpunkt „Web and App Activity“ deaktivieren. Das Opt-out ist jedoch nicht gleich zu finden.
  • Ob dieses Tracking in Europa möglich ist, bleibt offen. Denn eigentlich unterliegt Google seit Inkrafttreten der DSGVO innerhalb der EU im Mai 2018 strengeren Richtlinien. So müssen User beispielsweise dem Verwerten ihrer Daten explizit per Opt-in zustimmen.

Na ja, glaubt ihr noch an den Osterhaasen?

Vollständige Informationen zum Thema lesen Sie hier: https://www.googlewatchblog.de/2018/09/google-nutzer-offline-ist/

Je suis – DevOps

Je suis – DevOps

Je suis DevOps

Woher kommt der Begriff DevOps?

DevOps stellt sich aus den Wörtern Development (Entwicklung) und IT-Operations (IT Betrieb) zusammen und ist so gesehen ein “Kunstwort”.
(Kunstwort aus mind. zwei Wortsegmente wie zum Beispiel Brangelina aus Brad Pitt und Angelina Jolie)

Was bewirke ich als DevOps?

Ich bin das erfahrene Binde- und Steuerglied zwischen den Software-Entwicklern und Operations-Teams.
(Dazu zähle ich aber auch Business, Management, Projektführung und Kunden)
Durch die Schaffung gemeinsamer Prozesse, Wissensstände und Anreize erziele ich eine effektivere (bessere) und effizientere (schnellere) Zusammenarbeit der Fachgruppen untereinander.

Mein Ziel als DevOps?

Mein Hauptziel, neben der Verschmelzung der Fachgruppen, ist es dem Endkunden schneller Lösungen zu liefern, ihn dadurch wettbewerbsfähiger zu machen. Dadurch binden wir ihn langfristig an uns.

Zusammenfassung

Ich bringe eine langjährige, breite ICT Erfahrung mit, verstehe die “Sprache” der verschiedenen Fachleute (so wie sie halt manchmal auch “anders Ticken”) und mein Fokus liegt bei der Kunden-Lösung.

Je suis un DevOps!

Hier sehen Sie ein Video, das ganz einfach erklärt, wie DevOps zu Ihrem Geschäfts-Erfolg beitragen.

So finden Sie versteckte Malware auf Ihrer Webseite

So finden Sie versteckte Malware auf Ihrer Webseite

Auf der Suche nach interessanten Herausforderungen, bin ich heute auf die Webseite eines Schweizer professionellen ICT Dienstleisters gestossen.

Als ich in der Navigation auf [Über uns] klickte, merkte ich sofort, dass da was nicht stimmte und im Hintergrund ablief.

So entschloss ich, die Seite nach Malware zu untersuchen.

Ich fand eine kostenlose Malware-Scan Webseite, die mir als Ergebnis tatsächlich eine versteckte Malware anzeigte! (andere Webseiten zeigten keine Ergebnisse oder wollten Dienstleistungen verkaufen).

Darum als Tipp: Finden Sie selber heraus, ob Ihre Webseite infiziert ist, bevor es jemand anderes tut.

https://sitecheck.sucuri.net/

Liebe Grüsse und viel “Spass”

Sidney Alain Savary

Office 2019 – Preview – Microsoft Anleitung zum Download

Office 2019 – Preview – Microsoft Anleitung zum Download

Update 01.10.2019

Office 2019 können Sie ab sofort hier einkaufen: https://www.office2019.ch


Microsoft stellt sein neues Office 2019 als Preview zum Ausprobieren bereit.

Vorerst können nur Business-Kunden die Programme testen. Auf die ist es auch ausgelegt. Neu sind beispielsweise eine verbesserte Stifteingabe und mehr Diagramme in Excel.

Das Paket enthält wie immer die bekannten Programme Word, Excel, Powerpoint und Outlook und verbessert diese an einigen Stellen. Wie bereits vorher bekannt war, wird Office 2019 keine Desktopversion der Notizsoftware Onenote enthalten. Neben einer Windows-Version wird es auch eine Software-Suite für MacOS geben.

Die Software wird allerdings nur auf Windows 10 und nicht auf älteren Betriebssystemen funktionieren.

So kommen Sie an die Microsoft Office 2019 Pre-View Version:

https://support.microsoft.com/de-de/help/4133311/how-to-participate-in-the-office-2019-commercial-preview-program

Wo kann ich Office 2019 beziehen?

Update 01.10.2019

Office 2019 können Sie ab sofort hier einkaufen: https://www.office2019.ch

 

Google Chrome markiert ab Juli 2018 HTTP Seiten als “nicht sicher”

Google Chrome markiert ab Juli 2018 HTTP Seiten als “nicht sicher”

Mit dem neuen Release des Google Chrome Browsers (Version 68), welcher gemäss Google im Juli ausgeliefert wird, werden alle Webseiten ohne HTTPS als “nicht sicher” gekennzeichnet, weil die Kommunikation zwischen Webseite und Endbenutzer nicht verschlüsselt ist.

Ungeschützte Webseiten sehen in der Adressleiste des Browsers dann so aus (Bild Google):

So eine Warnung wird zwangsläufig zur Verunsicherung der Benutzer führen und wird sich auf die Besucherzahlen Ihrer Webseite auswirken.

Empfehlung

Auch aus Datenschutzgründe (DGSVO, DSG) empfehlen wir alle noch ungeschützten Webseiten so schnell wie möglich mit HTTPS/SSL zu verschlüsseln.

SSL Zertifikat

Das kostenlose Let’s Encrypt Zertifikat verschlüsselt Ihre Webseite ohne wiederkehrende Lizenzkosten.

Ihre Webseite testen

Testen Sie ob Ihre Webseite korrekt (oder überhaupt) verschlüsselt ist hier:

https://www.digicert.com/help/

Fragen?

Gerne stehe ich Ihnen für weitere Fragen und Lösungen zu Verfügung.

e-Privacy Verordnung – Was ist das?

e-Privacy Verordnung – Was ist das?

Die e-Privacy Verordnung kommt nächstes Jahr und soll den Schutz der Privatsphäre bei elektronischer Kommunikation im Allgemeinen regeln.

D.h. im Gegensatz zur DSGVO werden durch die E-Privacy-Verordnung auch Kommunikationsdaten erfasst, welche gemäss DSGVO nicht als personenbezogene Daten gelten bzw. bei denen die rechtliche Qualifikation umstritten ist. Es ist z.B. umstritten, ob IP-Adressen oder die MAC-Adressen von mobilen Endgeräten als personenbezogene Daten gelten. Für die Anwendung der E-Privacy-Verordnung ist diese Frage nicht mehr relevant).

Die neue Verordnung wird grosse Auswirkungen haben, im Rahmen der laufenden Digitalisierung, da jede Form der elektronischen Kommunikation betroffen ist. Dazu gehört die klassische Kommunikation per Telefon, Web oder E-Mail sowie auch neue Alltagsdienste des Internet der Dinge (IOT, Internet Of Things) wie smarte Kühlschränke, Fitness-Tracker oder vernetzte Fahrzeuge.

Durch die Regulierung dieser Maschine-zu-Maschine-Kommunikation wird letztlich auch die Industrie 4.0 vom Anwendungsbereich der e-Privacy-VO umfasst.

Ich frage mich, ob wir so nicht die digitalen Innovationen von Firmen abbremsen gar verunmöglichen und denke, dass es ein Lösungsansatz wäre, wenn ein Mensch selber entscheiden darf, wem er “Zugriff” erlauben möchte, anstatt alles standardmässig per Gesetz zu verbieten.

Aber wir werden ja sehen, bei der DSGVO gibt es ja bereits “Lockerungen” und umstrittene Situationen.

PS: Im Internet habe ich einen Link gefunden zum Entwurf der EU e-Privacy Verordnung

DSGVO (Schweiz) Teil 2 – “Spielregeln”

DSGVO (Schweiz) Teil 2 – “Spielregeln”

Mit der Datenschutzverordnung soll bezweckt werden, dass Unternehmen bewusster mit Personendaten umgehen.

Wo fangen wir an?

Vielleicht mal gleich mit den Ausnahmen und mit ein paar Fragen & Antworten:

Also einfacher halber gehe ich davon aus, dass alle Schweizer Firmen die EU-DSGVO einhalten sollten.

  • Schon alleine deshalb, weil auch die Schweiz bald (im Herbst 2018) mit einem revidierten Schweizer Datenschutzgesetz nachrücken wird. Also wieso nicht jetzt schon den Vorsprung sichern?
  • Und ich überzeugt bin, dass die allermeisten Firmen Leistungen auch an Kunden in der EU direkt oder indirekt anbieten (z.B. auch ein Newsletter an EU-Bürger)
  • Und das Verhalten von Personen in der EU analysieren (z.B. durch Tracking auf der Firmenwebseite oder über Newsletter Tracking).

Eine Frage, die oft gestellt wird, ist ob jede Firma (die die DSGVO einhalten muss) einen Datenschutz-Vertreter in der EU benötigt?

Nein, es gibt Ausnahmen.

Erfüllen Sie alle folgende drei Voraussetzungen benötigen Sie keinen Datenschutz-Vertreter in der EU:

  1. Die Datenverarbeitung erfolgt nur gelegentlich,
  2. und es findet keine umfangreiche Verarbeitung von besonders schützenswerten Daten statt,
  3. und die Datenverarbeitung unter Berücksichtigung der Art, der Umstände, des Umfangs und der Zwecke der Verarbeitung voraussichtlich nicht zu einem Risiko für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen führt.

Was sind personenbezogene Daten?

Daten sind dann personenbezogen, wenn Sie eindeutig einer Person zugeordnet werden können oder diese Zuordnung zumindest mittelbar erfolgen kann (z.B. wenn eine Person nicht namentlich genannt wird, aber anhand einer Beschreibung klar identifiziert wird.

In der EU gehören personenbezogenen Daten zu einer natürliche Person. In der Schweiz jedoch umfasst die DSGVO auch juristische Personen.

Jetzt zum Thema DSGVO in Ihrer Firma

Diese Grundsätze müssen Sie einhalten und kennen

  • Rechtmässigkeit der Datenverarbeitung

Die Verarbeitung personenbezogener Daten ist dann rechtssicher, wenn die betroffene Person Ihre Einwilligung ausdrücklich erklärt hat (das geht auch mündlich, aber beweisen Sie es später mal?).

Tipp: Ich würde auf jedem Online-Formular oder in E-Mail/Newsletter eine Einwilligungserklärung mit dem Hinweis auf Widerrufsrecht platzieren und mit einer Checkbox (die aber nicht im vorab bereits angeklickt ist) versehen.

  • Zweckbindung

Schreiben Sie auch eindeutig, wie Sie die Daten einsetzen werden. Z.B. nur für den Newsletter und ob Sie die Daten weiterreichen. Denn einer Weiterverarbeitung der Daten steht nichts im Wege, sofern sie nicht mit der ursprünglichen Abmachung in Konflikt steht.

  • “Privacy by design” und “Privacy by default”

Bereits bei der Planung der Datenverarbeitung müssen die Einhaltung der DSGVO sichergestellt werden. Da spricht man von Privacy by design beim schützen der Daten der betroffenen Personen und Privacy by default wo Voreinstellungen gewährleisten, dass nur Daten erhoben werden, die für die jeweilige Zweckbindung erforderlich sind.

  • Ein Verarbeitungsverzeichnis erstellen

Ein Verfahrensverzeichnis ist eine Übersicht über den Zweck der Datenverarbeitung, Löschfristen, Datenempfänger usw. z.B.

  • Wer ist betroffen?
  • Welche Daten in welchem Umfang kommen von woher, wie werden Sie verarbeitet und wohin leiten Sie diese Daten weiter?
  • Wie lange werden die Daten gespeichert?
  • Welche Software verarbeitet diese Daten?
  • Sicherheitsaspekte wie Zugang zu den Daten, Verschlüsselung, Wiederherstellung, Kommunikation der Daten, etc.
  • Wer in der Firma ist für das Verzeichnis verantwortlich (und kann es innert 72 Stunden auf Anweisung zur Verfügung stellen)

Tipp: Erstellt Prozesse damit ihr alle Verarbeitungen und deren “Satelliten” visuell sieht und genau dokumentieren könnt. Es gibt viele kostenlose Prozesstools (einfach in Google suchen)

  • Vorbereitet sein

Die Mechanismen und Kontaktdaten an wen Sie sich wenden müssen bei Verletzungen des Datenschutzes (z.B. bei Datenklau, etc.).

Es besteht nur dann keine Meldepflicht, wenn ein Risiko für Rechte und Freiheiten von Individuen unwahrscheinlich ist. Häufig müssen auch die betroffenen Personen benachrichtigt werden.

Wie können Sie die Daten einer Person zeitnah exportieren. Da jede Person, deren Daten verwendet wurden, ein Recht auf diese Export hat.

Achtung in eigener Sache: Das sind nur Ratschläge. Sie sind selber für die Einhaltung der Normen und Gesetze verantwortlich – ich trage und übernehme keinerlei Verantwortung.

 

Cloud Act – Staatlicher Zugriff auf Deine Daten

Cloud Act – Staatlicher Zugriff auf Deine Daten

US-Behörden dürften per Cloud Act (*Gesetz) auch auf Daten von US-Anbieter zugreifen, die auf Servern in anderen Ländern liegen.

d.h. US-Firmen können per Gesetz gezwungen werden, ausländische Vorschriften zu brechen.

Das ist also ein staatlicher Zugriff auf im Ausland gespeicherte Daten. Darunter fallen z.B. E-Mails, Online-Chats, Facebook-Einträge, Flickr- oder Instagram-Fotos sowie Snapchat-Videos.

Das Gesetz wurde vor ein paar Tagen am 23. März 2018 unterzeichnet, ohne dass es in der Öffentlichkeit diskutiert und analysiert wurde.

Sehr interessant wird darum sein, wie diese Situation sich mit der neuen EU-DSGVO, welche am 25. Mai in Kraft tritt, verträgt.

 

Cloud Act bei Wikipedia:

Cloud Act – Wikipedia

 

 

DSGVO (Schweiz) Teil 1 Webseite und Social Media Profil

DSGVO (Schweiz) Teil 1 Webseite und Social Media Profil

Mit der Datenschutzverordnung soll bezweckt werden, dass Unternehmen bewusster mit Personendaten umgehen.

Handlungsbedarf auf Webseite und Social Media Profile

Impressum

Es besteht bereits in der Schweiz seit 1. April 2012 eine Informationspflicht, wer der Betreiber einer Webseite ist.

Im Impressum müssen zwingend Angaben zum Unternehmen (Betreiber der Webseite) mit Namen und Kontaktdaten enthalten sein.

Datenschutzerklärung

In der Datenschutzerklärung müssen zwingend Angaben zu den verwendeten Statistik-Tools, Social Media-Plugins, Newsletter-Tools, Umfragetools, etc. enthalten sein:

Welche Tools werden verwendet und an welche Standorte werden die Daten übermittelt. Auch alle Dienste (Cloud-Anwendungen), in welchen Daten gespeichert oder verarbeitet werden, müssen darin aufgeführt werden.

Zusätzlich müssen die Besucher auf das Auskunftsrecht, Beschwerderecht und Widerrufungsrecht hingewiesen werden.

SocialMedia-Profile

Auch auf Social Media-Profilen muss das Impressum und die Datenschutzerklärung aufgeführt oder verlinkt werden.

Cookie-Erlaubnis / -Hinweis

Je nachdem, wie die Konfiguration der verwendeten Analyse-Tools (z. B. Google Analytics) ist, reicht ein Hinweis im Sinne von: „Diese Webseite verwendet Cookies zu Werbezwecken und zur Optimierung der Benutzererfahrung. Bei der weiteren Verwendung dieser Webseite willigen Sie in die Datenbearbeitung ein.“ In diesem Hinweis muss die Datenschutzerklärung verlinkt sein.

Falls die IP-Adressen der Besucher registriert oder automatisch Benutzerprofile angelegt werden, bedingt dies ein Opt-in. Dies bedeutet, die Benutzer müssen dieser Handlung zustimmen. Das hat jedoch unter Umständen eine extrem negative Auswirkung auf die Benutzererfahrung.

Newsletteranmeldung

Zur Anmeldung an einen Newsletter oder Massenversand genügt es nicht mehr, nur eine Geschäftsbeziehung zu haben. Auch automatisch angekreuzte Check-Boxen sind nicht mehr erlaubt. Die Anmeldung muss klar ersichtlich sein und bewusst verlangt werden.

Formulardaten

Auf der Webseite muss ein Nutzer um Erlaubnis gefragt werden, ob seine persönlichen Daten (im Formular ausgefüllt) für einen bestimmten Zweck verarbeitet werden dürfen. Dies gilt, sobald diese in einem Dateisystem gespeichert werden, sei es auch nur per E-Mail.

Microsoft Office 2019 ohne OneNote

Microsoft Office 2019 ohne OneNote

Microsoft wirft OneNote aus Office 2019

Mit dem Start von Office 2019 im Herbst werden Benutzer ohne Notiztool auskommen müssen. Wie Microsoft mitteilt, werde es keine separate Version von OneNote für die Officeumgebung geben. Nutzer sollen stattdessen auf die OneNote-App aus dem Microsoft Store in Windows 10 zurückgreifen. (Office 2019 wird bekanntlich ja nur mit Windows 10 laufen).

Wo kann ich Office 2019 beziehen?

Sobald verfügbar z.B. auf https://office2019.ch/

Was weiss Facebook über mich (Teil 1)?

Was weiss Facebook über mich (Teil 1)?

Bist Du neugierig und bereit zu erfahren, was Facebook über dich weiss?

So kannst Du deine Facebook Informationen herunterladen.

  • Klicke oben rechts auf den Pfeil nach unten und wähle anschliessend Einstellungen.
  • Im linken Teil wählst Du dann: Deine Facebook Informationen an.

  • In der Mitte erscheint eine neue Auswahl.
  • Wähle dort: Deine Facebook-Informationen herunterladen

  • Achtung etwas versteckt. Klicke unbedingt auf das Feld Datumbereich, denn sonst ladest Du nur einen Teil Deiner Daten.
  • Wähle dort das älteste Datum und das heutige Datum aus.
  • Mit Datei erstellen (blauer Knopf) wird dir Facebook alles als ZIP Datei zusammenstellen und Dich dann informieren.

Deine Facebook Informationen herunterladen – Zeitfenster

PS: Es ging noch ziemlich schnell. Ich wählte das Jahr 2006 bis heute.

Microsoft Office 2019 auf einen Blick

Microsoft Office 2019 auf einen Blick

OFFICE 2019 – Alles Wichtige auf einen Blick

  • Voraussetzungen für Office 2019

Microsoft sagt, dass das Paket nur noch unter Windows 10 laufen wird, Windows 7 und Windows 8.1 werden nicht unterstützt. Microsoft will damit offenbar Firmen zum Update bewegen. Das bedeutet aber nicht unbedingt, dass Office 2019 nicht auch auf Rechnern mit Windows 7 oder 8.1 laufen wird.

  • Wann wird Office 2019 erscheinen?

Verschiedene Experten gehen davon aus, dass Office 2019 im Herbst 2018 auf den Markt kommen wird.

  • Lizenzmodelle von Office 2019

Die Standardprogramme wie Word, Excel, PowerPoint und Outlook werden enthalten sein. Grundsätzlich wird Office 2019 aber sehr der aktuellen Office 365 ähneln. Es ist noch nicht ganz klar.

  • Wo kann ich Office 2019 beziehen?

Sobald verfügbar z.B. auf https://office2019.ch/

CEO Fraud – was ist das?

CEO Fraud – was ist das?

Der CEO Fraud ist eine Betrugsmasche bei der Firmen unter Verwendung falscher Identitäten zur Überweisung von Geld manipuliert werden.

Geschichte
Die ersten Fälle dieser Internetkriminalität traten in den USA auf. „CEO“ steht für Chief Executive Officer und bedeutet sinngemäß Geschäftsführer, Fraud ist das englische Wort für Betrug. Inzwischen ist das Phänomen weltweit zu beobachten. Alternative Bezeichnungen sind BEC (Business Email Compromise), FPF (Fake President Fraud) oder Bogus Boss Email. In China spricht man in Anlehnung an eine Märchen-Schreckgestalt von Huapi-Zhapian, dem „Betrug mit der bemalten Haut“.

Vorgehen
Typischerweise handelt es sich um gut gefälschte E-Mails, die scheinbar von einem Mitglied der Unternehmensführung stammen. Darin wird unter vermeintlich berechtigten Gründe die Überweisung hoher Geldbeträge auf eine ausländische Bankverbindung angewiesen. Erkennbar sind die guten Fälschungen oft nicht, da die Straftäter im Vorfeld Firmeninterna recherchierten. Hierzu nutzen sie neben öffentlich zugänglicher Angaben auch durch Social Engineering in Erfahrung gebrachte Daten. Oft werden die ausführenden Mitarbeiter unter Zeitdruck gesetzt und auf die Geheimhaltung der Überweisung hingewiesen. Anfällig seien besonders “patriarchalisch-autoritär geführte Unternehmen, in denen Zweifel und Widerspruch nicht erwünscht sind”.
Nach Angaben des FBI summieren sich die weltweiten Schäden auf 2,8 Milliarden Euro. Als Transferziel werden meist Banken in China und Hongkong angegeben.
Es häufen sich Fällen auch im deutschsprachigen Wirtschaftsraum. Das Bundeskriminalamt zählte in drei Jahren 250 Betrugsfälle, die bekanntesten waren in 2016 der bayerische Autozulieferer Leoni AG (40 Mio. Euro) und der österreichisch-chinesische Luftfahrtzulieferer FACC (50 Mio. Euro). In der Regel verzichten die betroffenen Firmen aus Imagegründen darüber zu berichten.

Schutz
Zum Schutz vor der Betrugsmasche wird folgeneds geraten:

  • Sensibilisieren Sie Ihre Mitarbeiter hinsichtlich des beschriebenen Betrugsphänomens
  • Bei ungewöhnlichen Zahlungsanweisungen sollten – vor Veranlassung der Zahlung – folgende Schritte durchgeführt werden:
  • Überprüfen der E-Mails auf Absenderadresse und korrekte Schreibweise
  • Verifizieren der Zahlungsaufforderung über Rückruf bzw. schriftliche Rückfrage beim Auftraggeber
  • Kontaktaufnahme mit der Geschäftsleitung bzw. dem Vorgesetzten

    Quelle: de.wikipedia.org, Bundeskriminalamt

Digitalisierung – was ist das?

Digitalisierung – was ist das?

Digitalisierung erfordert ein neues strategisches Denken, denn es werden andere Themenbereiche als bei der klassischen Unternehmensstrategie adressiert.

Nutzen der digital Transformation

  • Produktivität steigern – Kosten reduzieren
  • Durchlaufzeiten werden schneller dank effizientere Prozesse
  • Transparente, bessere Informationen für Kunden und Partner
  • Neues Wissen wird generiert
  • eröffnet neue Kundenpotenziale

Wie könnte eine gute Digitalisierungsstrategie aussehen?

Der Kunde steht im Mittelpunkt
Digitale Services müssen sich an die Bedürfnisse des Kunden ausrichten. Heute sind Kunden so vernetzt, dass sie schnell und überregional agieren und untereinander kommunizieren können.

Chance um die Wettbewerbstrategie neu auszurichten
Die Digitalisierung erlaubt völlig neue Geschäftsmodelle und ergänzt bestehende sowie schafft das Potential von Wettbewerbskooperationen.

Positive Fehlerkultur
Fehler zuzulassen und aus ihnen zu lernen fördert die Neugier und den Innovationsgeist.

Agile
Die Anpassung an veränderte Bedingungen (Kunden, Markt, Regularien) erfordert Schnelligkeit im Handeln. Dank agile Prinzipien erreichen wir auch bewegliche Ziele.

Was weiss Google über Dich (Teil 1)?

Was weiss Google über Dich (Teil 1)?

Hier bekommst Du einen Einblick, was Google über Dich weiss.

Interessant? Beängstigend? Naiv zu denken, dass wir anonym bleiben können.

Teil 1 Zugriff durch Drittanbieter-Apps

  • Als erstes musst Du Dich natürlich im Browser mit deinem Google Konto anmelden.

Zugriff durch Drittanbieter-Apps (Teil 1)

Besonders interessant finde ich die Drittanbieter-Apps, die ich irgend mal vielleicht sogar ungewollt den Zugriff auf mein Google gewährleistet habe.

Link: https://security.google.com/settings/security/permissions

Ich fand und löschte ein Dutzend App wie z.B.

  1. airbnb, denn wieso sollte airbnb auch Zugriff auf meine Kontakte haben?
  2. etsy.com (beim Aufrufen der Webseite, sah ich das etsy ein Online Shop ist, bei dem ich nie was bestellt hatte)